| Im Leitbild des Lehrplans werden die wichtigsten Grundhaltungen der Zürcher Volksschule beschrieben. Die entsprechenden Dokumente lassen sich beim Volksschulamt herunterladen. |
Die Volksschule ist Stätte der Menschenbildung für die heranwachsende Generation. Als Bildungsstätte des Volkes wird sie vom Gemeinwesen getragen. Sie steht allen Kindern offen, ohne Unterschied des Geschlechts, der Konfession und der Herkunft. Alle haben in ihr die gleichen Rechte und Pflichten. Allen will sie die gleichen Chancen bieten. Die Volksschule leitet – in Zusammenarbeit mit dem Elternhaus – die Heranwachsenden dazu an, individuelle Erfahrungen in ihrer sozialen, kulturellen und natürlichen Umwelt zur Entfaltung der eigenen Anlagen zu nutzen. Sie fördert die Bereitschaft der Kinder und Jugendlichen, zusammen mit ihren Mitmenschen Verantwortung für das Zusammenleben in der Gesellschaft, für die Pflege der Kultur und den Schutz der Natur zu tragen. Freude soll die Grundstimmung sein, die in der Schule vorherrscht: Das mögen Lernfreude, Sinnesfreude, Bewegungs- und Spielfreude sein, dazu gehören aber auch Wohnlichkeit und Gemütlichkeit. Lebensfreude soll sich im Alltag der Schule ausbreiten. So wie die Kindheit mehr ist als eine Vorstufe der Jugend, Jugend mehr als eine Vorstufe des Erwachsenenseins, so ist auch die Schule mehr als Vorbereitung auf das Leben, sie ist ein Stück Leben, das es zu gestalten gilt. Zehn Grundhaltungen sollen die Schule prägen. • Interesse an Erkenntnis und Orientierungsvermögen • Verantwortungswille • Leistungsbereitschaft • Dialogfähigkeit und Solidarität • Traditionsbewusstsein • Umweltbewusstsein • Gestaltungsvermögen • Urteils- und Kritikfähigkeit • Offenheit • Musse |